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Land Rover 88 Series IIA

Das Fahrzeug

Die Mutter aller modernen Geländewagen – also: Geländewagen, nicht SUVs. Zumindest für Europa könnte man diese Aussage so stehen lassen.

Fast zeitgleich entstanden nach dem Krieg auf drei Kontinenten drei unterschiedliche Geländewagen, die von der Idee her auf den kleinen, einfachen und robusten Willys-Jeep zurückgehen. Während der Jeep Wrangler auch heute noch dem Ur-Jeep optisch nahesteht, hat sich der Land Cruiser nur den Namen des Vorfahren bewahrt. Der einzige, der sowohl Namen als auch „Design“ die Treue hielt, war der Land Rover, der später mit dem Namenszusatz Defender nach 68 Jahren Bauzeit Anfang 2016 in Rente geschickt wurde – schade eigentlich.

Werfen wir einen Blick zurück in die Geschichte dieses Gelände-Urgesteins.

1948 erschien die erste Serie des erfolgreichen Geländewagens, zunächst mit einem 1,6-Liter-Ottomotor und einem für die Zeit durchaus exotischen Karosserie-Materialmix: Auf dem stabilen Stahlleiterrahmen saß eine Aluminiumkarosserie. Letzteres war nach dem Krieg (und ist heute weiterhin) erheblich teurer als Stahl, aber deutlich besser verfügbar. Aus der heutigen Sicht des Klassikerfans ist dies sicherlich ein Glücksfall. Denn der Hersteller behauptet, dass noch rund 75% aller je gebauten “Landies“ unterwegs ist. Das können eigentlich nur Sportwagenmanufakturen toppen.

Unser Wagen ist ein Serie IIA-Modell aus dem Sommer 1967 – und damit einer der letzten gebauten Land Rover mit der charakteristischen zurückgesetzten Scheinwerferanordnung. Ebenso charakteristisch geprägt war das Verhältnis des Vorbesitzers zu seinem Fahrzeug. Dem aufmerksamen Betrachter offenbart sich diese Tatsache in vielen Details: Was auch nur im Entferntesten der Korrosion anheimfallen hätte können, wurde neu bzw. besser gemacht und geschützt. Das gilt genauso für die Technik: Werfen Sie doch nur einmal einen Blick unter den Wagen. Die verzinkten Stoßfänger sind sicherlich nichts für Fans von Chrompretiosen – aber die sind bei diesem kernigen Gesellen auch grundsätzlich falsch.

Das perfekte, beigefarbene Verdeck ist ebenso ein echter Hingucker wie die neu gemachte Kunstlederausstattung auf allen sieben Sitzen. Mehr Menschen werden Sie auf 88 Zoll Radstand wohl nicht transportieren können. Ob die hinten sitzenden vier das allerdings möchten, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Dieses perfekte Auto ist eher ein puristischer Genuss für zwei, der uns bei ordentlicher Pflege alle überleben wird. Steigen Sie ein!

Kontakt

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