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Porsche 356 A 1600 Speedster

Das Fahrzeug

„Am Anfang schaute ich mich um, konnte aber den Wagen, von dem ich träumte, nicht finden. Also beschloss ich, ihn mir selbst zu bauen.“

Diesem Credo folgend entwickelte der einzige Sohn des genialen Konstrukteurs und Käfer-Erfinders Ferdinand Porsche das Urmeter des Porsches, wie wir ihn heute kennen. 1948 stellte Ferry Porsche seinen Porsche 356 vor, der – wie bereits der VW Käfer – eine von Erwin Komenda gestaltete Karosserie hatte. 1950 wurde die Fertigung des von Anfang an als Coupé oder Cabrio lieferbaren Wagens von Gmünd nach Zuffenhausen zum Karosseriespezialisten Reutter verlagert, wo auch der 1955 vorgestellte 356 A produziert wurde.

Der Speedster geht auf eine Initiative Max Hoffmanns zurück, seines Zeichens Porsche-Importeur aus den USA. Die Vereinigten Staaten waren bereits damals ein Kernmarkt für das Unternehmen. 20 der 21 produzierten Porsche 356 America Roadster wurden dort verkauft. Der Speedster wurde 1954 ins Programm aufgenommen. Er ist ein 356 mit flacherer Windschutzscheibe und abgesenktem Verdeck – und gegenüber dem schon relativ puristischen 356 Cabrio nochmals spartanischer ausgestattet.

Im Grunde verkörpert dieses nur ca. 770 kg leichte Gefährt genau das, was die klassische Interpretation eines Sportwagens durch Porsche ausmacht und noch bis Ende der achtziger Jahre seine Gültigkeit hatte: ein kleines, leichtes, reduziertes und unkompliziertes Fahrzeug mit überschaubarer Motorleistung – und sehr sportlichen Fahrwerten. Wen stört es da schon, dass die Seitenscheiben dieses Speedsters gesteckt und nicht gekurbelt (oder gar von einem Elektromotor angetrieben) werden? Die heute sehr beschaulich wirkenden 60 PS genügen, um den Sportwagen immer noch flott zu bewegen. Eigentlich ist es exakt diese Art von Autos, die heute immer mehr nachgefragt und derzeit nur von ausländischen Herstellern mit spannenden Konzepten à la Alfa 4C oder Toyota GT86 bedient werden. Wir schweifen ab…

Unser Fahrzeug ist eine von 1.171 gefertigten sogenannten T2-Versionen des zwischen 1957 und 1959 gefertigten, verbesserten A Speedster, die sich durch tränenförmige Rücklichter und in die hinteren Stoßstangenhörner integrierte Abgasrohre auszeichnen.

Der nach Kalifornien ausgelieferte Wagen befindet sich in einem extrem gepflegten, selbstverständlich rostfreien Zustand. Alles, was über die Jahre an Arbeiten angefallen ist, wurde mit Akribie erledigt – und ist selbstverständlich vollständig dokumentiert. Alleine der Anblick des Motorraums, den Enthusiasten als „lecker“ bezeichnen würden, spricht Bände.

Nehmen Sie Platz in diesem Traum in Rot und lassen Sie sich von den bequemen Schalensitzen und der überraschenden Geräumigkeit beeindrucken. Das Fahrerlebnis spricht sowieso für sich.

Kontakt

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